chinesische Mathematik

03/11/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Das erste noch erhaltene Lehrbuch chinesischer Mathematik ist das Chou Pei Suan Sing . Es entstand zwischen  1200 v. Chr.  und 100 v. Chr.  und enthält einen Dialog zwischen einem Prinzen und einem Minister über den Kalender. Fast genauso alt ist Chiu Chang Suan Shu“ („Neun Kapitel über mathematische Kunst“), welches 246 Aufgaben über verschiedene Bereiche enthält.

Dezimalzahlen wurden mit Bambusziffern geschrieben; um 300 n. Chr. errechnete Liu Hui über ein  3072-Eck die Zahl 3,14159 als Näherung für π.

Den Höhepunkt erreichte die chinesische Mathematik im 13. Jahrhundert.  Der bedeutendste Mathematiker dieser Zeit war  Chu Shi-Kie mit seinem Lehrbuch  („Kostbarer Spiegel der vier Elemente“), das algebraische Gleichungssystem und algebraische Gleichungen vierzehnten Grades behandelte und diese durch eine Art Hornerverfahren  löste. Nach dieser Periode kam es zu einem jähen Abbruch der Mathematik in China. Um 1600 griffen Japaner die Kenntnisse auf. Ihr bedeutendster Mathematiker war Seki Kowa (um 1700). Mathematik wird als geheime Tempelwissenschaft betrieben.

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