Rajasthan

03/11/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Rajasthan ist der zweitgrößte Bundestaat Indiens mit einer Fläche von 342.239 km² und ca. 60.000.000 Einwohnern. Ein großer Teil Rajasthans besteht aus der Wüste Thar. Die Hauptstadt Rajasthans ist Jaipur und die Landessprachen sind Hindi, Rajasthani, Bhili, Panjabi, Urdu, und Sindhi. In den Touristengebieten kommt man mit Englisch gut aus. Jeder der mit Touristen zu tun hat spricht mehr oder weniger Englisch. Die größten Städte sind:Jaipur 2.324.319 (Einw.) – Jodhpur 846.408 – Kota 695.899 – Bikaner 529.007 – Ajmer 485.197 – Udaipur 389.317 – Bhilwara 280.185 – Alwar 260.245 – Ganganagar 210.788 – Bharatpur 204.456 – Pali 187.571 – Sikar 184.904 – Tonk 135.663 – Hanumangarh 129.654 – Beawar 123.701 – Kishangarh 116.156 – Jhunjhunun 100.476

Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten befinden sich in Jaipur – Jodhpur – Pushkar – Bikaner – Jaisalmer – Barmer – Chittaugarh – Bundi – Udaipur – Kota – Mount Abu – Sariska Nationalpark – Shekawati Region – Baharatpur – Baroli-Rajasthan ist wohl der Bundesstaat Indiens, den der „normale“ Westler in seiner Fantasie mit Indien verbindet. Kamele, Elefanten, hochgewachsene Männer mit farbigen Turbanen, langen Schnurrbärten, Wickelhosen und stechenden Augen. Die Frauen mit leuchtenden Saris, teilweise verschleiert. Paläste, riesige Festungen, kunstvolle Tempel. Dies alles ist normal in Rajasthan. Auf dem Land und in den Wüstendörfern leben die Menschen teilweise noch wie im Mittelalter. Frauen müssen oft immer noch mehrere kilometer bis zum nächsten Brunnen oder Wasserstelle laufen, und tragen das kostbare Nass dann in Ton oder Plastikkrügen ins Dorf zurück, während sich in der Nähe ein Internetcafe befindet. In Rajastan merkt man besonders die extremen Unterschiede zwischen Moderne und Tradition oder auch Rückständigkeit, vor allem Rechte an Frauen und Gesellschaftlichen Zwängen und Normen. (Zwangsheirat, Kastenwesen usw). Die Rajputen sind ein sehr stolzes, freundliches und eigenwilliges Volk. Sie lassen sich nicht gerne reinreden; so werden sich mittelalterliche gesellschaftliche Strukturen noch lange halten.

Rajasthan grenzt im Osten an die pakistanischen Provinzen Sindh und Punjab. Ca. 50 km vor der Grenze zu Pakisten ist militärisches Sperrgebiet. Dort leben kaum Menschen. Der Nordosten Rajasthans ist durch die Thar-Wüste gekennzeichnet, die in die Cholistan in Pakistan übergeht. Zwischen der Wüste und den fruchtbareren Ebenen im Osten und Südosten liegt das Aravalligebirge, das als Klima- und Wasserscheide fungiert. Der Südosten Rajasthans geht allmählich in das Hochland von Dekkan über.

Das Klima ist von extremen Temperaturschwankungen, unter dem Gefrierpunkt im Winter und bis zu 50 °C im Sommer, geprägt. Ich war Anfang Januar 2008 bis Februar in Rajasthan und habe 6 Wochen nur gefroren. Die beste Reisezeit ist im Oktober, November, Dezember und im März. Ab April kann es brutal heiß werden. 1992 war ich im April in Jaisalmer, da hatte es 51 oC. Jeder bekam einen 10 liter Eimer Wasser zum Waschen am Tag. Duschen gab es damals nicht. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt unter 150 mm im Westen bis etwa 350 mm im Osten am Rande des Aravalligebirges. Fast der gesamte Regen fällt während des Südwestmonsuns während den Gewitterstürmen von Juli bis September.

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