rolle und identität

03/11/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

also fangen wir mal an darüber nachzudenken:

decartes hat im vordergrund, wenn er i c h sagt, den rationalistischen blick auf das selbst

also eine art ordnungsprinzip

durch die verstärkte trennung von subject und object bei der individualisierung zu beginn der neuzeit wurde auch die differenz zwischen dem schein (dem eigenen idealbild) und der wirklichkeit (dem „wahren“ kern) bedeutsamer.
dabei wurde für die menschen immer wichtiger, was andere von ihnen erwarteten, denn das eigene selbst war sich eben alles andere als gewiß. die individuen mussten immer stärker auf das spielen einer oder mehrerer rollen zurückgreifen, um nicht außerhalb des gesellschaftlichen zusammenhangs zu geraten.
dazu wurde der b l i c k des anderen
(übringens ein grosses thema von j.s. satre)
der das von der gesellschaft erwartete leben verdeutlichte,
verinnerlicht und teilweise verdrängt.
zudem bringt die auflösung der traditionellen rollenbilder in der neuzeit ein vakuum mit sich.

in dieser u n s i c h e r h e i t über ihre identität finden die menschen nur als bild im imaginären zu sich:
als selbstbild, als körper-phantasma, das i s t allerdings per se schon flüchtig

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