Die Eroberung der Welt als Bild

07/11/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Seit im späten 19 Jahrhundert Erdkunde zum Schulfach wurde, können Schulkinder Blicke auf Karten werfen, die 100 Jahre zuvor den Fürsten und Ministern von ihren zurückkehrenden Eroberer-Geographen als diplomatische Geheimsache unterbreitet wurden.

Diese Karte, dieses zweidimensionale Medium einer dreidimensionalen Welt, dieses kenntnisreich beschriebene Papier ermöglichte es Spären auf Papier zu bannen und so die Welt zu erobern.

Ist Imperalismus nicht die Kunst, Kugeln in Fläche und Wellen in Tabellen wiederzugeben?

Wenn ich etwas gelernt habe im Euroland, dann das: „Der Herr bestimmt den Maßstab“ und die Herren waren jetzt 500 Jahre lang die Westler, die Europäer und ihre Offsprings in die neuen Welten (USA , Australien, Neuseeland, ++), die ja auch wieder westlich beprägt sind. 

Und nochwas hab ich gelernt: „Erobern lässt sich nur, was sich erfolgreich um eine Dimension verkürzen lässt!

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