India’s International Trade Fair

25/11/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

war unser Abschluss in Delhi. Nachdem wir heute einen sleeping class Zug nach Haridwar gebucht hatten, fanden wir erstmals das Wiener Cafe‘, das in unserem Reisefuehrer so waermstens empfohlen wurde. Eine Athmosphaere mit stickiger Luft, Pluesch, Kronleuchter und Reminizensen an die Kolonialzeit. Die Besucher waren wohlgenaehrte Inder und Traveller wie wir. Ich brauchte unbedingt einen Kaffee, denn wir hatten erst das Zimmer geraeumt, Orga gemacht und waren dann gleich zur Messe gefahren. Bloederweise hatte ich mich im Platz geirrt und die Messe war am Indra-Gate und nicht am Conought-Place. Also nochmals zurueck in die U-Bahn, sie funktioniert ja problemlos, aber das ewige Einchecken nervt. Dann kamen wir am Messegelaende an, welches sich im ersten Blick wie eine indische Consumenta ausmachte. Wir waren mal wieder weit und breit die einzigen Europaer. Aber es waren neben dem allgegenwaertigen Adidas in Asien auch noch ein paar handverlesene andere Firmen da, die ausstellten. Am besten gefiel mir SCHWABE, ein Anbieter fuer homoeopathische Produkte „The world lagerst & most trusted manufacturer of homoeopathic medicines from germany“ Es ist ja ein bisschen wie Eulen nach Athen tragen, gerade solche New Age Produkte nach Indien zu verkaufen, stuetzt aber die These, dass man den Eskimos am besten Kuehlschraenke verkaufen kann, denn sie wissen die Qualitaet von Eis zu schaetzen und man muss nicht erst gross Marketing dafuer machen.

Als wir durch die Hallen liefen kamen wir zur Business-Lounge und eine normale Datev Visitenkarte ermoeglichte uns den Eingang. Wir wurden als OVERSEAS VISITOR registriert und mit dem Shuttle yu den Hallen gebracht, die uns interessierten. Solar- und Wassertechnologie war darunter. Seltsamerweise fanden sich hier keinen deutschen Anbieter. Es waren nur asiatische Firmen vertreten. Aber wir wollen ja noch nach Gujarat, das scheint das indische Musterlaendle zu sein, da gibt es wohl einige.

Ansonsten sahren wir noch „employment oriented technology“, das sind Maschinen fuer Kleinbetriebe, die ermoeglichen Firmen zu gruenden ohne grosses Investment.

Gekauft habe ich auch was, einen Elefanten der Seifenblasen spuckt. Es haette ihn auch elektrisch betrieben gegeben, aber mir war doch der handbetrieb lieber.

Was gab es noch? Nun, Green Temples, das sind Apartmenthaeuser im Gruenen, was Delhi wirklich gebrauchen kann bei dem Smog, Landmaschinen, rosa Tapeten fuer Maedchenzimmer, Plastikgeschirr im Kilopreis, Solarkocher und Gewaechshaeuser aus Plastik, Bart Simson aus Holy als WC-Schild, das Angebot einer Beauty-Queen Shahnay Husein, die Kosmetikerinnen ausbildet, vom Ministerium ein Sea Health Monitoring und wie bei uns halt auch die Einsparungen von Solarzellen auf dem Dach und die Einspreisung ins oertliche Stromnetz wurden vorgerechnet.

Die indische Mittelschicht fuehlte sich hier pudelwohl auf der zehn tage dauernden Messe.

Advertisements

Tagged:,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Was ist das?

Du liest momentan India’s International Trade Fair auf Kirke's Blog.

Meta