Mysore, Dosa-Town

07/01/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

3 Millionen Touristen soll es in dieser Sued-Indischen Stadt im Jahr geben (die Kirche links und eine Sandelholz- und Seidenfabrik-Fabrik haben wir schon besucht) und tatsächlich sieht man jede Menge Weisshaeuter und natürlich auch indische Touristen. Aber ein ordentliches Fruehstueck, das nicht aus Dosas (das sind eine Art Reispfannkuchen) besteht ist trotzdem fast nicht zu bekommen. In unserem recht guten Hotel

Aishwarya Residency, ruhig gelegen und soooooooo neu, dass wir die Plastikfolie von den Matratzen entfernen mussten (sie hatten die Betttücher ueber die noch in Folie verpackten Matratzen gezogen – uncredible India :-))

Es wird Fruehstueck im Haus angeboten, man ruft den Roomservice an und die Speisen werden normalerweise problemlos von einem nahegelegenen Restauerant geliefert und auf dem Zimmer oder unserer schoenen Terrasse serviert. Nur halt nicht morgens! Auf das Lesen der reichhaltigen Fruehstueckskarte folgt im Galopp die Ernüchterung bei der Bestellung. Es gibt nur Chai-Tee (mit Milch natürlich und gut gezuckert) und Dosas. Marcel vegetarisch gestaehlter Magen ist etwas widerstandsfähiger und würgt sie notfalls schon runter, aber mein Magen mag am Morgen keine von diesen Reispfannkuchen und rebelliert. Ich esse seit einiger Zeit zum Fruehstueck zwei hartgekochte Eier und Toast und trinke schwarzen Tee. Nicht sehr einfallsreich ich weiss, aber einmal am Tag braucht mein Magen Erholung von diesen extrem scharfen Speisen.

Wir haben heute morgen dann doch ein Hotel gefunden in dem es ein vegetarisches Fruehstueckbufet gibt. Es quoll natürlich auch ueber von Dosas, aber es gab auch vegetarische Sandwiches und Toast mit Butter und Marmelade. Es war wirklich lustig, wie da ein Weisshaeuter nach dem anderen hereinströmten und nach den vegetarischen Sandwiches griff, die a u c h wir ausgewählt hatten. Nur auf meine gewohnten Fruehstueckseier musste ich verzichten, die gibt es in einem vegetarischen Restauant nicht, denn vegetarisch bedeutet in Sued-Indien (das stark von den Jain beeinflusst ist) lacto-vegetarisch und da werden a l l e tierischen Produkte ausgeschlossen.

Diese Jains gehen da uebrigens noch viel weiter, sie essen natuerlich keine tierischen Produkte wie Eier oder Milch, aber auch keine pflanzlichen Produkte, bei der bei der Ernte die Pflanze getötet wird. Hier fallen also dann auch noch alle Wurzelgemüse wie Kartoffeln, Moehren, Knoblauch, Zwiebeln usw weg.

Sehr reich gedeckt ist ihr Speisezettel wirklich nicht.

Noch ein Gag:

In dieser Stadt lieben sie alle Nina Hagen und die Scorpions. Sie muss in den 80igern mal hier gewesen sein, aber schon die 12jaehrigen im Markt, uebrigens super schoen mit Blumen aller Art und vielen bunten Farben (siehe Bild) ist und durch den wir schlenderten, kennen ihren Namen und einer meinte zu Marcel, er saehe aus wie der Bruder von Nina Hagen: Na ob das ein Kompliment war?

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