Odessa

28/09/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Das Frauenabteil im Nachtzug nach Odessa ist von einer deutsch-sprechenden Nikola besetzt und von einer Babuschka mit Tochter und Enkelkind. Es geht alles recht ruhig vonstatten und ich schlafe nicht schlecht in dem Zug.

Angekommen am Bahnhof finden wir dann über eine Vermittlerin, die am Bahnsteig herumläuft, eine kleine Wohnung im Zentrum von Odessa nahe des Jekaterinenboulevard. Wir zahlen mal wieder 10 Euro pro Nacht und Person, das ist ok. Die Stadt ist sehr übersichtlich durch die Boulevards gegliedert.

http://www.youtube.com/watch?v=yv1px5rYP6E

Was sich hier seit dem Zusammenbruch des Kommunismus entwickelt hat, ist atemberaubend. Die Stadt ist frech, fröhlich, laut, gestylt und aufgemotzt. Sie wälzt sich geradezu in Mode, das Klack-Klack der High-Heels ist Musik in den Ohren der Ladies. Odessa ist dabei ein einzigartiges postkommunistisches Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Das gilt für die grossen Boulevards, aber es gibt auch das andere Stellen und die haben mir fast besser gefallen. Zum Beispiel sind die Märkte noch sehr ursprünglich und darin gibt es alles, was das Herz begehrt.

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