Das Subjekt der Psychoanalyse

04/08/2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Noch immer läßt mich das Thema „Subjekt“ und was das denn ist und WIE die Gedanken darüber unsere westliche Welt beeinflußt haben nicht los.

Nach meinen bisherigen Erkenntnissen ist die Psychoanalyse e i n e (aber natürlich nicht die einzige) philosophische Theorie über das SUBJEKT. In ihr ist der Grundgedanke enthalten, dass Kausalität für den Wachstumsprozess hinderlich ist.

Deshalb betrachtet Lacan das Subjekt auch als eine leere Stelle mit Struktur, als ein VOID. Für ihn ist das „Subjekt“ des Unbewußten von allen empirischen Inhalten isoliert. Es ist eine FORM, aber eine ohne Inhalt. Diese FORM hat viel mit Sprache zu tun. Und Sprachen sind ja auch so etwas wie kollektive Subjekte. Deshalb betrachtete Lacan die Lingustik als die theoretische Grundlage für die Untersuchung des Subjekts.

Auch Wittgenstein geht von ähnichen Grundannahmen aus, auch wenn seine Gedanken dann eine ganz andere Richtung nahmen. Aber bleiben wir erstmals bei Lacan. Um ihm näher zu kommen, muß man sich seine 3 Seinsordnungen

das Imaginäre (die Bildebene)

das Symbolische (die Bedeutungseben) und

das Reale (das jenseits aller Bedeutung liegt) zu Gemüte führen.

Diese 3 Seinsordnungen haben nach Lacan entscheidenden Einfluß auf das menschliche Subjekt.

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