Das Subjekt des Aussagens und das Subjekt der Aussage

04/08/2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Fangen wir mal mit Hitchcock an, der mit diesem Thema spielte. Der grundlegende Bestandteil des Hitchcockschen Universums ist der FLECK, der um die REALität kreist. Es ist etwas, das sich nicht in das symbolische Netzwerk der Realität einfügt.

Mit dem Fleck, da beginnt es. Dieser Fleck fällt bei Hitchcock mit dem bedrohlichen Blick des ANDEREN zusammen.

Aber es ist mehr. Es ist auch ein Hinweis auf die Spaltung. Etwas was sich nicht einfügt in unser Weltbild. Etwas was es eigentlich NICHT geben dürfte.

Und es ist noch mehr. Es ist die Abkehr von der Neutralität. So verliert der neutrale Beobachter einer Mordscene s o f o r t seine neutrale Beobachterposition, wenn sein Blick dem des ANDEREN, dem des Mörders begegnet. Jetzt wird er selbst zum TEIL der beobachteten Szene. Jetzt wird er vom Beobachter zum Gejagten. Der Punkt der totalen Umkehr

Hier wird klar, die Erfahrung sich selbst als ein OBJEKT zu begegnen (im Blick des Anderen) begründet paradoxerweise das SUBJEKT.

Was bedeutet also das SCHEITERN der Symbolisierung?

Es ist der eigentliche ANFANG! Das Subjekt ist damit dePlatz der radikalen Diskontinität.

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