„follow the money“-Spionage

15/09/2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Der Spiegel hat es berichtet, seit 2010 spät die NSA systematisch Bank- und Kreditkartendaten aus. Für die Überwachung des internationalen Zahlungsverkehrs gibt es innerhalb der Behörde eine eigene Abteilung mit dem Namen „Follow the money“. Die gesammelten Transaktionsdaten landeten in einer eigenen Finanzdatenbank. Laut Spiegelrecherchen umfasste diese Datenbank bereits 2011 rund 180 Millionen Datensätze – mehr als 80 Prozent davon seien Kreditkartendaten großer Firmen wie Visa. Es gehe darum, „die Transaktionsdaten von führenden Kreditkartenunternehmen zu sammeln, zu speichern und zu analysieren“.

Außerdem habe die NSA die in Brüssel beheimatete Genossenschaft Swift als Spionageziel definiert und deren Daten massenweise gespeichert. Über Swift wickeln Tausende Banken ihren internationalen Zahlungsverkehr ab. Einer der Zugangswege zu den Swift-Informationen habe darin bestanden, den „Swift-Druckerverkehr zahlreicher Banken“ auszulesen.

Das EU-Parlament spreche in diese Zusammenhang von einem „offenem Rechtsbruch“ der USA, berichtet der Spiegel. Die EU-Kommission habe den USA mit einem Aussetzen des sogenannten Swift-Abkommens gedroht.

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