Der Kampf tobt doch längst

25/06/2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Maastricht und Co, das Volk wurde n i c h t gefragt. Gysi hat den ganzen Schlamassel in seiner Rede vor dem Bundestag 1999! vorhergesagt https://youtu.be/-qIZBPpshQ8

Wir sind, wie er prophezeite, tatsächlich im Europa der Grosskonzerne und Banken angekommen und England sagt nun

Das Experiment beginnt und wir sollten alle froh sein, dass es England macht und nicht als erstes Griechenland dazu gezwungen wird.

Wir brauchen ein anderes Europa!

Der Ökonom Marcel Fratzscher und die Politikerin Sahra Wagenknecht beklagen schon lange  den Zustand des Kapitalismus. Es ist nur zu offensichtlich, dass der Verteilungskampf tobt! 

Und ein Teil der Politik gibt sich alle Mühe, ihn zu schüren. Dazu gehört unsere Bundeskanzlerin.   

Ein großer Teil dieses Verteilungskampfes ist aber unnötig, denn gerade der deutsche Staat hat genug Geld, um die dringend notwendigen Investitionen in Bildung und Infrastruktur zu erbringen, die bereits seit vielen Jahren fehlen. 

Aber statt die für Wirtschaft und Gesellschaft schädlichsten Probleme anzugehen – die steigende Ungleichheit und die sinkende Chancengleichheit –, verteilt sie Wahlgeschenke, rüstet auf und vergrätzt die anderen Europäer!

Diese Regierung hat in den letzten zweieinhalb Jahren um erteilt, etwa über die Rentenreform, aber nur innerhalb der Mittel- und Oberschicht, unten kommt nichts an. 
Ja, es gibt so viele Jobs wie nie.
Nur mit vielen dieser Jobs kann man nicht zufrieden sein. Fast die Hälfte der Menschen hat niedrigere Reallöhne als vor 15 Jahren. Wir sind nicht der Superstar in Europa, der alles richtig gemacht hat. 

Viele der Probleme haben mit dem Kapitalismus selbst zu tun. Je unregulierter er wurde, desto größer wurde die Ungleichheit. Und auf diesem Auge ist unsere Merkeline blind!



Ich bin mir sicher, der 23. Juni war erst der Anfang. Es wird nichts mehr so sein wie vorher. Der Damm ist gebrochen.

Denn die Idee der sozialen Marktwirtschaft hat sich aufgelöst in Europa. Die Engländer sahen in Europa die Ursache, aber natürlich liegt  das Problem tiefer.  
Das ordoliberale Konzept war geprägt vom Wissen, dass Märkte von sich aus keine Strukturen schaffen, die zu Leistungsgerechtigkeit führen, sondern dass Märkte einen Rahmen brauchen. So einen Rahmen stellte der Nationalstaat bis 1990 dar und danach war es halt der europäische Gedanke, an dem sich der Glaube hefetete.

Dieser Glaube ist spätestens beim Umgang mit Griechenland zerstört worden.  

An Europa, dem Rahmen, glaubt heute keiner mehr. DAS IST DAS PROBLEM!

Aber das ist auch verständlich, wenn man die eigenen Bürger am ausgestreckten Arm „verhungern“ lässt, aber (weil man ein freundliches Gesicht zeigen will ) mehr als eine Million Flüchtline ins Land lässt und diese versucht  per Kontingent zu verteilen! 

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