Rishikesh

24/10/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Rishikesh ist Ausgangspunkt für Pilger zu den heiligen Orten und der Quelle des Quelle des Ganges und gilt als Stadt des Yoga für viele Westler

http://www.forum-yoga.de/lehrer-schulen-kurse-reisen/reise-nach-rishikesh.html

 Durch Rishikesh fließt der Ganges, der hier sehr schön sein soll und man kann eine Pilgerreise zur Quelle machen;

http://www.kloster-aktuell.de/pilgerweg/ganges-quelle.html

In Rishikesh gibt es eine Vielzahl an Tempeln und Ashrams,  sowohl historische als auch in neuerer Zeit erbaute. Sie beherbergt etliche Yoga-Zentren, die teilweise auf eine lange Tradition zurückblicken. . Hindus glauben, dass eine Meditation in Rishikesh, ebenso wie ein Bad im heiligen Fluss Ganges, näher zur Erlösung (Moksha) führt.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Triveni Ghat und der Bharat Mandir, der älteste Tempel der Stadt.

Während der 60er Jahre besuchten die Beatles und mehrere andere Musiker wie Mike Love von den Beach Boys und Donovan den Ort um zu meditieren.

Rishikesh ist von Delhi mit dem Dehradun Shatabdi-Zug erreichbar. Man verlässt den Zug in Haridwar und fährt mit Taxi oder Bus weiter.

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Vorher war China

19/10/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Nach dem die China-Reise 2009 „the way north“ war (starteten wir doch in Laos und machten uns von da aus auf dem Weg nach China), steht die neue Reise unter einem neuen Stern: „expanding your mythology beyond limiting cultural images“ spuckt mir so im Kopf herum. Wir werden sehen.

Es wird anders werden, die Völker in Nordindien, die an die Naxi erinnern, werden wir leider nicht sehen. Die Naxi mit ihrer Schreibsprache, die auf Piktogrammen aufgebaut ist und die einzige benützte Hieroglyphensprache der Welt ist. Sie hatten mich fasziniert, sowohl die Han-Chinesen, als auch die Multi-Kultis des Südens. Die Mosou-Familie, die nach vielen tausend Jahren Tradition jetzt in die Moderne getrieben wird. Das ausdifferenzierte weibliche Prinzip am Lugu Lake, die anderen Arten des Einwohnens. Die Häuser sind alle zu einem Lebensmittelpunkt – einem Innenhof hin orientiert. Familienplätze sind Raumschöpfungen. Ihre Stimme, das singende Familienoberhaupt hallte darüber. 

Sie leben nicht mehr vom Fischfang, am Lugu-Lake, nicht mehr nur von den Früchten des Feldes, sondern auch vom chinesischen Tourismus. Und dieser (auch wenn er chinesisch ist – wenn die Han-Chinesen den Grossteil der Besucher ausmachen, ändert alles.

Genau diese Kultur wird durch die Modernisierung, die Kapitalisierung ernsthafter bedroht, als alle chin Buch-/Schriftkulturen es vermochten. Der Kapitalismus dringt in jede Pore – verändert. Nein, es ist nicht unbedingt eine Veränderung in Richtung Westen-, in Richtung westliches Wertesystem. Es ist eher eine Waffe, eine Waffe mit deren Hilfe man sich gegen westliche Einflussnahme zu wehren sucht. Die Erneuerung Chinas aus sich selbst heraus, das will man wieder möglich machen, nach dem Untergang der Qing. Der Qing-Staat, der ein Amt für Grenzangelegenheiten hatte, statt ein Außenministerium. Es war so auf sich bezogen-selbstsichernd, das alte chinesische Reich, so wie die Europäer immer expansiv waren, wie ihnen der faustische Geist in den Knochen sitzt. China war, nach der Qing-Periode, schnell in den Frühkapitalismus gefallen, das war der Grund, der Nährboden für den Kommunismus, der ja ein europäisches Konstrukt ist. Aber das Selbstbewußtsein steigt, vor allem dasjenige der Stadtbevölkerung, das merkt man überall. China wird sich keinen fremden Idealen mehr beugen und auch vor Invasoren sicher sein im 21. Jahrhundert.

Aber die Mittel, die verwendet werden, sind ähnlich dem Erfolgsmodell des Westens. Die Stadtbewohner, die Touristen bei den Mosou, alle rufen nach Comfort. Sie alle auf deutsche Sozialhilfe-Niveau hochzuheben würde eine Welt bedeuten, die die Resourcen von 2 Erden bedeutet. Das alte chinesische System ließ sich über viele tausend Jahre aufrechterhalten. Das Neue, die technische Beherrschung der Wirklichkeit, da wollen sie hin. Das Wertesystem, das dahinter steckt ist ihnen zutiefst suspekt.

Und jetzt Indien? Indien, das eine ganz andere Geschichte . Indien, das im Gegensatz zu China eine Kolonialgeschichte hat.  Alle erorberten Völker verhalten sich anders! Das war immer deutlich zu erkennen auf den Reisen. Aber auch hier wird es Staunen geben. Genauso wie über meinen Weg nach Norden, werde ich über den Weg nach Süden ziemlich sicher auch s t a u n e n.  Gehören doch  Befremden und Staunen gehören dem Niemandsland.. Diesem Zwischen, das mich immer so faszinierte. Staunen, das ist für mich die Geburt der Subjektivität, meiner Subjektivität.

Seeing my seeing! Raus aus dem abendländischen Gehege und sich danach noch abendländischer zu empfinden als vorher.  Da nehm ich wahr, wie wenig selbstverständlich es ist,  hier im Krystallpalast- in dieser Comfortzone zu leben. Aber nicht nur das, auch mein Interesse für Mathematik mich zur Abendländerin macht und die europäische Musik natürlich auch. Wir sind alle so geprägt, ohne es zu wissen!  

Der Weg nach Süden! Ich bin schon sehr neugierig. Das ist etwas ganz anderes.

crowdy india!

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