Buchempfehlung: How Edward Snowden went from loyal NSA contractor to whistleblower

02/02/2014 § Hinterlasse einen Kommentar

http://www.theguardian.com/world/2014/feb/01/edward-snowden-intelligence-leak-nsa-contractor-extract?CMP=twt_gu

Liest sich wie ein Krimi …

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Zeitenwende-1

17/01/2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Wir sind eine Weile umhergewankt und haben versucht, auf die alte Weise mit einer neuen Zivilisation umzugehen, aber wir müssen anfangen, diese Welt zu verändern.“

Thomas Edison schrieb diese Worte 1912 in einem Brief an Henry Ford. Edison sah die Vereinigten Staaten am Abgrund zu einer neuen industriellen Zivilisation stehen, aber statt Jubel empfand er Verzweiflung.

Heute stehen wir am Rand eines ähnlichen Abgrunds. Die von Edison und Ford hinterlassene Welt liegt hinter uns. Wir sind heute im ersten Schritt zur einer Informationszivilisation, die das Leben aller Menschen verändern wird.

Und es geht um weit mehr als die NSA, Big Tech oder Tagespolitik.

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Mathematicians inside NSA

09/01/2014 § Hinterlasse einen Kommentar

„You have often asked me about the possible applications of various branches of mathematics,“ 24-year-old Alan Turing wrote to his mother in October of 1936, shortly after his arrival, as a graduate student, in the United States.

„The kind of thing I am working on at present answers the question, ’What is the most general kind of code or cipher possible,’ and at the same time (rather naturally) enables one to construct a lot of particular and interesting codes. One of them is pretty well impossible to decode without the key and very quick to encode. I expect I could sell them to His Majesty’s Government for quite a substantial sum, but am rather doubtful about the morality of such things. What do you think?“

The morality in question was not the morality of constructing unbreakable codes; it was the morality of a mathematician selling these discoveries to the government. Three years later, Turing was deeply engaged in working for His Majesty’s wartime code-breaking establishment at Bletchley Park.

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Aufbegehren der Sisters Dilma und Angela gegen den großen Bruder

27/10/2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Enthüllungen Edward Snowdens haben vor allem bei Verbündeten und Freunden Amerikas Entsetzen ausgelöst.

In Mexiko und in Brasilien zeichnete die NSA die elektronische Kommunikation der Staatschefs Felipe Calderón und Dilma Rousseff mit ihren engsten Beratern auf. Dass ausgerechnet die politischen Führer der engsten Verbündeten und wichtigsten Partner Washingtons von der NSA ausspioniert wurden, hat das in ganz Lateinamerika ohnedies verbreitete Misstrauen gegen die Vereinigten Staaten zementiert. In Europa ist das mutmaßliche Abhören des Handys von Kanzlerin Angela Merkel zum Fanal für eine Bewegung in der gesamten EU zum besseren Schutz von Bürgerrechten und Privatsphäre im Cyberspace geworden.

Präsidentin Rousseff geißelte die Abhörpraxis der NSA als Angriff auf die Meinungs- und Redefreiheit und mithin auf die Grundfesten der Demokratie: „Das Recht auf Sicherheit der Bürger eines Landes darf niemals auf die Verletzung grundlegender Menschenrechte der Bürger eines anderen Landes gegründet werden.“

Aber schon die Vorstellung ist absurd, ein abgehörtes Telefonat von Präsidentin Rousseff oder eine mitgeschnittene SMS vom Handy der Kanzlerin würden zum besseren Schutz der Bürger Amerikas beitragen.
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Cryptography

16/09/2013 § Hinterlasse einen Kommentar

The more recent publications, presenting the systematic undermining of cryptographic solutions and standards, are the cause of much more substantial worry. Some of the leading UK researchers in the field of cryptography and computer security feel compelled to comment on the recent revelations.

The UK and US governments recently dramatically increased the funding available to various agencies to help protect their countries against Cyber Attack. Such attacks are now commonplace on both corporations, and individuals. Now all rely on cryptography to secure mobile phones, credit cards, internet communications etc. and because of this they welcome the government’s prioritization of this area in an era of fiscal squeeze. As researchers in security they understand that the NSA and GCHQ are tasked with conducting operations for purposes of national security.

However, the documents released show that NSA and GCHQ worked to weaken international cryptographic standards, and to place „backdoors“ into security products; such backdoors could of course be potentially exploited by others than the original creators. One of the prime missions of the security services is to protect citizens and corporations from Cyber Attack. By weakening cryptographic standards, in as yet undisclosed ways, and by inserting weaknesses into products which they all rely on to secure critical infrastructure, they believe that the agencies have been acting against the interests of the public that they are meant to serve.

It is shocking that agencies of both the US and UK governments now stand accused of undermining the systems which protect us. By weakening all security so that they can listen in to the communications of our enemies, they also weaken our security against our potential enemies.

„follow the money“-Spionage

15/09/2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Der Spiegel hat es berichtet, seit 2010 spät die NSA systematisch Bank- und Kreditkartendaten aus. Für die Überwachung des internationalen Zahlungsverkehrs gibt es innerhalb der Behörde eine eigene Abteilung mit dem Namen „Follow the money“. Die gesammelten Transaktionsdaten landeten in einer eigenen Finanzdatenbank. Laut Spiegelrecherchen umfasste diese Datenbank bereits 2011 rund 180 Millionen Datensätze – mehr als 80 Prozent davon seien Kreditkartendaten großer Firmen wie Visa. Es gehe darum, „die Transaktionsdaten von führenden Kreditkartenunternehmen zu sammeln, zu speichern und zu analysieren“.

Außerdem habe die NSA die in Brüssel beheimatete Genossenschaft Swift als Spionageziel definiert und deren Daten massenweise gespeichert. Über Swift wickeln Tausende Banken ihren internationalen Zahlungsverkehr ab. Einer der Zugangswege zu den Swift-Informationen habe darin bestanden, den „Swift-Druckerverkehr zahlreicher Banken“ auszulesen.

Das EU-Parlament spreche in diese Zusammenhang von einem „offenem Rechtsbruch“ der USA, berichtet der Spiegel. Die EU-Kommission habe den USA mit einem Aussetzen des sogenannten Swift-Abkommens gedroht.

Ist Europa nicht die beste der zur Zeit möglichen Welten?

14/07/2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Die UN zeichnen ein pessimistisches Bild des alten Kontinents.

Um wie viel besser sehen sie die Perspektiven in Ländern der aufgehenden Sonne im Osten und Süden. Da ist die Bevölkerung jung, die Zahl der Menschen groß und eine stetig zunehmende Kaufkraft der Massen sorgt für eine Goldgräberstimmung.
China wird als neues Gravitationszentrum eines asiatisch-amerikanischen Wirtschaftsraums gehandelt. Go East, verlasse das sinkende europäische Schiff. So etwa lautet der Tenor

Und doch könnte NICHTS falscher sein!

Die Aussagen sind vordergründig und naiv.

Denn erstmals schlägt die Demographie in China mindestens so stark zu wie in Europa und zweitens ist es naiv, die gesellschaftlichen Umwälzungen auszublenden, die mit der rasanten Entwicklung einer aufstrebenden Volkswirtschaften einhergehen.

Gestern waren es die Bilder aus Rio de Janeiro und Ägypten, aber auch Istanbul veranschaulichte, wie zerbrechlich die jungen Demokratien sind, wie schwach die Zivilgesellschaften und wie schnell aus Emerging Markets hoch explosive Flächenbrände werden können, die in wenigen Tagen alles zerstören, was über Jahre aufgebaut wurde.

Überall in den aufstrebenden Volkswirtschaften brodelt es, weil das Tempo der Veränderungen groß ist und Regierungen und Bevölkerungen verunsichert. Anpassungsnotwendigkeit und -bereitschaft laufen eben nicht synchron, Spannungen entstehen. Die Instabilität ist mit Händen zu greifen.

Im Vergleich dazu ist Europa politisch geradezu ein Hort der Stabilität. Kein anderer Kontinent hat sich in jeder Beziehung – politisch, gesellschaftlich und auch wirtschaftlich – so wirkungsvoll einem durch neue Technologien beschleunigten Strukturwandel, einer neuen Lebenswirklichkeit und veränderten individuellen Verhaltensweisen angepasst. Die Garantie elementarer Menschenrechte ist genauso selbstverständlich wie die Meinungsfreiheit.Nirgendwo ist die gesellschaftliche Toleranz gegenüber ausgeprägt unterschiedlichen individuellen Lebensformen grösser.

Gut wir werden ausgespaet, aber auch dafuer wird uns noch etwas einfallen!

Wir leben zwar nicht in einer perfekten, aber immerhin in der besten aller ­momentan zu findenden Welten. Das wird mir immer deutlicher. Und weil ich möchte, dass es so bleibt, bin ich kritisch mit Europa!

Wo bin ich?

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